Das Sommerglück musste weg.

Ganz gewöhnliche Einschweifung – Wir kennen das ja.

Wir brauchen schärfere Gesetze
Wir brauchen Vorratsdatenspeicherung
Wir brauchen Bundeswehr im Innern

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5 Gedanken zu “Das Sommerglück musste weg.

  1. Dann kommt noch: wir brauchen Bürgerwehren, wir brauchen mehr bewaffnete Polizisten, wir brauchen Politiker die für Recht und Ordnung eintreten……, wir brauchen eine Ausgangssperre für Migranten und Halb-Deutsche, usw. usw. Nein: Wir brauchen unsere Freiheit!

  2. Da ist ein Fehler in der Werbung! Das muß heißen »Sommerglück, Alle Kaliber – ein Preis«. Bitte weitersagen.

    Außerdem fehlt »Wir brauchen ein Verbot von manipulierten Theaterwaffen«. Damit hat der junge Unglücksrabe nämlich das Unheil angerichtet.

    Man sollte es aber langsam mal merken! Wir sollten sehr vorsichtig damit sein, den Ruf nach immer neuen, unsinnigeren Gesetzen allzu laut zu kritisieren. Was wurde nicht alles an Schwachsinn unkommentiert durchgewunken? Das »Neger-Verbot«, Fahrradhelme, Gender-Mystik, Überwachungswahn… Für jeden Unsinn fand sich eine kleine, aber lautstarke unterdrückte Gruppe, die es durchdrückte. Der Rest der Welt schwieg aus Gründen der politischen Korrektheit oder Gleichgültigkeit. Wenn sich jetzt die Überzeugung breitmacht, daß die gefühlte Sicherheit allein durch das Schreien nach neuen Gesetzen (die mit etwas Glück am BVG scheitern) zunimmt, müssen wir uns leider allen etwas Schuld daran geben.

    • „Neger-Verbot und Gendermystik“
      Vielleicht ein Dummtroll-Verbot? Nur was macht einer wie du dann den ganzen Tag, in der U-Bahn vor sich hin murmeln und zusamenzucken wenn jemand aus der kleinen nervigen Gruppe Nicht-Weißer oder Nicht-Schwanzträger einsteigt? ?

  3. @Gina

    Das Zusammenzucken gibt sich mit den Jahren – aber Danke für die besorgte Nachfrage.

    Nun hat es das Schicksal so gewollt, daß ich beruflich permanent mit allen möglichen Hautfarben, Nationalitäten und – Ja! – Nicht-Schwanzträgern zusammenarbeiten darf. Wenn ich ein Fazit aus dem ziehen sollte, was ich von meinen dunklen Kollegen zu hören bekomme, so sind die z.B. überhaupt nicht der Meinung, daß das Durchforsten von Pipi-Langstrumpf-Büchern nach »Neger-Worten« irgend etwas am alltäglichen Rassismus ändert. Die selbsternannte Elite der politisch korrekten, die ihre Mission eines selbstgebastelten Antirassismus als Religionsersatz missbrauchen, weckt dort eher Misstrauen.
    Diese Weltenretter zucken nämlich immer so seltsam zusammen, wenn einer von denen mit einem herzhaften »Ey, Nigger…, mate« lospoltert.
    Das ist gar nicht gut, was da passiert. Ich will es nicht gerade Rassismus durch die Hintertür nenne, aber die Betonung von Andersartigkeit, die sich dabei einstellt, wenn jemand einzig semantische Ursachen von Rassismus predigt, ist schon recht eigenartig.

    Es fehlt dabei nämlich etwas ganz entscheidendes. Ich nenne es einmal ganz plump »die Gesellschaft verändern«, den Kapitalismus in den Hintergrund drängen. Das wäre die einzige Möglichkeit, tatsächlich etwas gegen den Rassismus zu tun. Den Neokolonialismus und die Ausbeutung dritter und vierter Welten und was weiß ich wo bekämpfen.
    Das hieße konkret, daß die Schreier eigentlich alles Linke sein müßten, noch besser Anarchisten. Das ist eigenartigerweise aber nicht der Fall! Die sind in aller Regel so strunzkonservativ, daß man kotzen möchte. Ein Porsche Cayenne ist ok, wenn er nur Hybridantrieb hat – geht’s noch? Aber so weit geht die Liebe zu den Geknechteten dann doch nicht. Kinderkrippe, Karriere, Kunst auf dem Klo. Biotonne und Gemüse und natürlich ein Smartphone – egal woher die Edelmetalle kommen.
    Solidarität mit allen Unterdrückten: Solange es die allgegenwärtige Angst vor irrationalen (ausschließlich materiellen) Verlustängsten zuläßt.
    Und Abends mit Frauke zum Joga.

    Was den Genderwahn betrifft, so solltest Du Dich vielleicht besser mit meiner alten Freundin (schwanzlos) A. aus Berlin unterhalten. Die ist an der HU dort, der Basis-Aufzuchtstation dieser Spezies. Auch sie hat – wie ich – ein kriminell reaktionäres Weltbild. Sie behauptet zum Beispiel, daß viele (nicht alle!) der Initiatoren hauptsächlich dadurch auffielen, daß sie den Lehrbetrieb bis zum gehtnichtmehr sabotierten… in etwa bis zu dem Punkt, wo alle anderen völlig entnervt aufgaben, nur um ihre Ruhe zu haben. Ferner behauptet A. aus B., daß sich unter den Aktivisten sehr schnell Strukturen zeigten, die nicht unähnlich dem politischen Betrieb waren. Die größten Schreier, die Parteisoldaten und Sesselfurzer überlebten, während (ich behaupte mal: ein paar Vernünftige) eingemacht wurden.
    Aber wie gesagt: Unterhalte Dich mal besser mit ihr darüber, auch wenn’s weh tut.

    So, der Dummtroll wollte eigentlich noch eine Flasche Korn saufen und das kann er nicht, wenn er schreibt. Er braucht dazu beide Hände. Dir aber trotzdem noch einen schönen Abend.

    Das Pantoufle

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