Car Sharing muss weg

Obwohl es grundsätzlich eine gute Idee ist mit dem Parkplatzüberhang in den Großstädten zurecht zu kommen. Ja, werte Leser sie haben richtig gelesen: Es gibt zu viele Parkplätze in der Stadt und der Überhang würde immer größer wenn nicht gezielt dagegen gearbeitet würde.

Jaja, jetzt kommt wieder der Satz: „Ich bin gestern dreimal um den Block gefahren um einen Parkplatz zu finden und jetzt stehe ich mit einem Bein im Strafzettelblock“. Da haben wir schon einmal zwei Worte, die nicht zusammen passen: Fahren und Parkplatz. Auch wenn manchmal irreführende Schilder mit der Aufschrift „Anwohnerparkplatz“ zu sehen sind. Die korrekte und allseits anerkannte Bezeichnung lautet „ruhender Verkehr“ und nicht „pausender Verkehr“. Wenn wir nun die Worte „ruhend“ und „Park“ verbinden gelangen wir schlussendlich auf dem Friedhof.
Hier ein paar Beispiele:

Einige Fahrzeuge werden noch einmal hübsch dekoriert.

Bei anderen beginnt sich bereits der Biofilm auf Lackschicht auszubreiten.


(Freundliche Leihgabe des Kiezneurotikers)

So sieht die korrekte Anwendung des ruhenden Verkehrs aus. Die Firmen bauen Autos. Da schafft Arbeitsplätze. Die Leute kaufen Autos. Das bringt dem Staat Steuern und brachte den Leuten Status. Brachte.
Vatern kaufte sich von der ausgezahlten Versicherung eine Mittelklasse. Die konnte man dann 15 Jahre später als Rentnerauto mit 10.000 Kilometer Laufleistung erwerben. Heute nimmt Papa die Ausschüttung für einen dreitägigen Wanderurlaub im Harz.
Und wo es früher nur eine Alternative gab seinen Stand bei beginnender Adoleszenz kund zu tun: Auto kaufen! So gibt es heute eine Alternative: Kaufe ich jetzt einen durchreparierten Japaner mit zwei Jahren TÜV oder ein IPhone geht die Statusfrage immer mehr zu Auswahl 2. Die laufenden Kosten dürften sich ähnlicher Höhe bewegen. Angeblich wollen die Frauen jetzt auch was großes Flaches in der Hose sehen. Großes Flaches und schöne Zähne. Der Biber ist das Tier der Zukunft.

Ich schweife ab.

Und zeige ein Exemplar der Car-Sharing-Klasse in echter Umgebung.

Wir sehen: Ringsherum alles leer. Das Fahrzeug ist gewaschen und das Fahrzeug ist irreführend beschriftet. Ein Shuttle hat Personal.
Was erst auf den zweiten Blick zu sehen ist: Ein Vorgängermodell. Ja, sie lagern in den Städten ihre Überproduktion ab und die Kommunalpolitiker wollen ihnen noch Sonderparkplätze zubilligen. Was ja nichts anderes heißt als dass sie um eine sowieso leere Fläche eine weiße Linie pinseln und eine Schild aufstellen. Damit werden dann einige Hilfspolizisten eingestellt was wiederum die Arbeitslosenrate senkt.
Bilderberg ist überall.

Die Hupen müssen weg

Gestern war mal so wieder richtig Demotag in Frankfurt. Vormittags hatten die Gewerkschaften ihre Latschdemo. Gegen 16:00 predigte Pierre Vogel seinen Salfistenfreunden und Solchen, die es werden sollen etwas vom Frieden. Um 19:00 startete dann der Zombiewalk, quasi die Metademo.
Da war ich dann als Lebender.

Es waren auch auffällig viele Bräute da.

Klar, das ist meines Erachtens auch die einzig taugliche Zweitverwendung für diese Tüllgebilde.

Natürlich durfte auch die Berufsgenossenschaft nicht fehlen.

Auf gut der halben Strecke trafen sich dann die Untoten mit den restlichen Fatalisten der Salafistenkundgebung. Sie vertrugen sich auf den Blick ganz gut. Haben ja auch eine ähnliche Weltanschauung. Als dann zu den üblichen Scherz-Kunstblutattacken nebst Schockingkram rückten die Gesichtsteppichträger zusammen und fingen an zu schubsen. Ansonsten fanden sie das auch lustig und haben kräftig IPhonegefilmt. Allerdings haben sie im Gegensatz zu den Normaleltern den Kindern die Augen nicht zugehalten. Wir können daraus schließen: Normaleltern gucken mit ihren Kleinen Horrorfilme, Islamisten nicht.

Ich schweife ab.

Das war ja jetzt ein voll amtlich genehmigter Auslauf von Untoten. Mit Polizeiauto vorne und Polizeiauto hinten. Rotkreuzauto war keines dabei. Ist bei Untoten ja auch nicht nötig.
Aber an jeder Kreuzung, die gesperrt war hupten die Autofahrer wie blöde. Hocken in ihrer Kiste gucken wie ein Klumpen Teig und hupen. Als ob das was brächte. Macht nur heiser.
Aber die hupen nicht nur da, sie hupen wenn einer eine Millisekunde zu lange an der Ampel steht, sie hupen wenn der Einscherende als Einziger das Reißverschlusssytem kapiert hat, sie hupen vorm Krankenhaus auf dass der Schwerstverletzte schnellstens aus der Bude sprintet, sie hupen ständig.
Sie haben sonst nichts zu sagen. Nichts zu melden. Aber sie machen Krach. Sie nerven! Sie gehen wählen. Blockparteien. Bestimmt. Hinterher regen sie sich auf und hupen! Es nimmt kein Ende.

Die Einzigen, die hier das Signalhorn benutzen dürfen sind indische und ägyptische Taxifahrer. Die haben Heimweh.