Der Calvados muss weg

Zuerst und wegen der Ereignisse einen montäglichen Gruß nach Dresden:

Deutsche Papageien fresst deutsche Kartoffeln!

Das war die erste Abschweifung.

Das Mistvieh frisst nämlich keine Äpfel und säuft keinen Calvados. Eher so typische deutsche Lebensmittel, wie Lyoner, Pizza, Spaghetti, Joghurt und Cherrytomaten aus Holland.

Es geht um das Thema der Woche:
Jugendarbeitslosikeit, Perspektivlosigkeit, Vorurteile, gekonnt angewandte Verblödungsstrategien und fehlgeleitete Hormone.
Und um die deutsche Nationalmannschaft im Fußball. Da bin ganz national, sogar international. Junge gerade Männer und Frauen, sollten Familien gründen wie es ihnen passt, einem anständigen Beruf nachgehen und etwas vom Leben haben. Das haben wir weder bei den Salafisten noch bei den Fußballern.
Während sich in meiner Lieblingsstadt (aber zu teuer) Menschen entleiben hocken unsere Helden in den Katakomben des Stadions und nässen sich den Kaschmirpulli ein. Deshalb liebe Attentäter: Wer hat den gesagt, dass die 72 Jungfrauen weiblich sind? Und liebe Rumpelkicker: Wenn eine Attentatsserie gelaufen ist ist Schluss. Da passiert nix mehr. Dann stehen noch ein paar tausend Polizisten rum und trinken Kaffee. Das nennt sich Etatsicherung. Wenn ihr auch nur für einen Funken Anstand hättet wärt ihr raus gegangen und hättet die Marseillaise mitgesungen. Also tränt jetzt nicht rum ihr Mädchen!

Das war die zweite Abschweifung (Rant)

Der Terror ist da. War ja auch nur eine Frage der Zeit bis er da ist. Also sind wir essen gegangen. Zu Herrn Bruno, ein prototypischer Franzose. Kappi auf Rotweinflasche und Baguette und schon haben wir das Original. Eigentlich heißt das Lokal Maaschanz aber jeder geht zum Herrn Bruno. Es gibt wunderbare kleine Bistogerichte mit überschaubarem Sättigungsgehalt – nix für Pegidaanhänger. Sehr schöne offene Weine und eine kleine Keinkunstbühne hat neuerdings auch eingerichtet. Es gab gestern traurige Lieder, die ganz untraurig waren. Aber nicht deshalb sondern wegen dem November. Jedenfalls saß Herr Bruno ganz erfreut im Publikum und zur Pause hat er – sonst ein recht Knauser – mal seinen guten Calvados fließen lassen. Es hat ihm gefallen. Das Leben und die Leute, die kamen.

Ein Franzose halt.

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15 Gedanken zu “Der Calvados muss weg

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