Männerfeindliche Werbung muss weg

Es gibt diverse Steigerungsformen für grottige Werbung:

-Man nimmt so einen B/C/D-Promi/-sportler aus dem Angebotsregal und stellt ihn mit dem beworbenen Produkt/der Firma in Verbindung. Diese Gattung stirbt langsam aus. Weil es erwiesenermaßen nicht funktioniert. Facebook sei Dank. Yo! Facebook ist auch mal zu was zu gebrauchen. Die Werbetreibenden, besser die Werbungbezahlenden haben bei FB nachgeschaut ob das Produkt mit dem Starchen in Verbindung gebracht wird und es im Strahlenkranz erstrahlt.
Ergebnis: Nichts. Nada. Niente. Geld zum Fenster rausgeschmissen. Lassen wir.

-Ein Gewinnspiel: Wer sich nackig macht kann ein paar Frotteesocken, eine Nagelfeile oder iDings gewinnen. Bei Möbelhäusern sehr beliebt. Scheint zu klappen.

-Man nimmt eine minder oder gar nicht bekleidete Frau und setzt sie auf eine Waschmaschine, Auto, Stereoanlage. Das führt dann zu 1.: Die Leute gucken Frau aber nicht Waschmaschine. Die Modelagentur freut’s.

Ich schweife ab.

Das geht auch mit bösen Männern.

Böser Mann

Der Werbetext lautet: „Lieben sie Kinder mehr als ihnen lieb ist.“
Keiner schaut auf die Kinder.
Mann böse. (Sieht man doch!)
Frau/Mann hinterfragt sich nicht, ob.
Den Kindern bringt das rein gar nichts. Es sei denn die Frau schickt ihren Ollen zur Beratung weil sie denkt, das…
Der Mann kann ja die Frau nicht zur Beratung schicken weil die ja niemals vorkommt, Männer grundsätzlich böse sind, und sie somit einen Persilschein hat.
Ich bin mal gespannt wie ein Flitzbogen was nun folgt. Bestimmt eine Verbotsorgie. Die Werke von und über Lewis Caroll, Michael Jackson und Jesus von Nazareth kommen garantiert auf den Index!

Wer steckt denn nun hinter dieser männerfeindlichen Kackscheiße?*
Das Universitätsklinikum Marburg-Gießen. Eine Perle unternehmerischer Reinheit. Der Diamant unter den Edelsten! Die Kritiken der Rundschau sind eindeutig: Nur Adler können diesen Gottwesen in die Augen schauen.

*(wollte ich schon immer mal schreiben)

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6 Gedanken zu “Männerfeindliche Werbung muss weg

  1. Mit dem Titel deines Beitrages kann ich mitgehen.
    Dass du dann aber ausgerechnet ein Beratungsangebot für Menschen (meinetwegen auch Männer) mit pädosexuellen Neigungen auf´s Korn nimmst, finde ich nicht passend.
    Zum einen handelt es sich nicht um Werbung, und zum anderen mag die Tatsache, dass dort ein Mann gezeigt wird damit zu tun haben, dass es überwältigendmehr und vor allem schwerwiegendere sexuelle Übergriffe vn Männern auf Kinder gibt.
    Bemängeln könnte man, dass es keine gesicherten Studien zum Missbrauch von Frauen an Kindern gibt. Man geht bis jetzt von Einzelfällen aus. Das wäre dann aber weniger ein Thema der Werbung, als der Forschung.

    • @Tikerscherk: Die machen das nicht aus christlicher Nächstenliebe. Es handelt sich um Werbung. Jemand der padöphile Neigungen zeigt/zeigen glaubt ist für die Neuen-Rhön-Kliniken Ag, und nichts anderes ist die Uniklinik Gießen, ein Riesengeschäft. Lebenslang therapiepflichtig und erpressbar, weil Gefahr. Somit zahlt auch die Kasse. Wenn sich dieses Krankenhaus mit dieser Werbekampagne einen Namen macht hat es ein Alleinstellungsmerkmal und somit sichere Einnahmen. Das sagt mein Cui-Bono-Engelchen im Hinterkopf.
      Interessant fand ich die Reaktionen auf dieses Plakat: Alle(!) Frauen haben so reagiert wie du. Männer reagierten Unterschiedlich von Sharia(abhacken) über „Ist mir gar nicht aufgefallen.“ bis „So habe ich das noch nie betrachtet.“
      Männer sind noch nicht ausreichend sensibilisiert. Ist noch eine Riesenarbeit.

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