Boris Rhein muss weg

Irgendwas oder irgendwer muss mal weg und ich nehme diese Woche Boris Rhein, der ist hessischer Innenminister und ansonsten vollkommen schmerzfrei.

Boris

(Hier sehen wir ihn vor oder nach dem Frankfurter Firmenlauf, der sowas wie Challenge heißt und wo ca. 60.000 Leute 5 Kilometer weit laufen und sich dann heftigst besaufen-aber nur wenn der Chef nicht guckt und/oder die Tussi wo die schon immer scharf drauf sind schon weg ist.)

Das ist der HE1 ein Wasserwerfer der Superklasse: WaWe10.000 kann 10.000 Liter Wasser mit durchblutungsfördernden Zusätzen in einer Minute über die schönen viereckigen Satelliten auf Dach vorne und hinten in verschiedenen Sprühmodi verspritzen. Das bekommt das Wort Joystick eine ganz neue Bedeutung. Die Bezeichnung HE1 drückt auch auch da ganz tolle Demokratieverständnis unseres Boris aus. In anderen Ländern hätte das Auto des Polizeipräsidenten diese Dienstbezeichnung.
Am 1. Juni stand dieses Fahrzeug schon griffbereit da. Aber diese Bereitschaftpolizisten aus dem Schwabenland haben es wie bei der Parkräumung halt mit Pfefferspray bewenden lassen. Außerdem war von dem Zeug auch noch etwas übrig und mit Wasserwerfern haben die es nicht mehr so.

Aber was war dann am 8. Juni in Frankfurt los? 300 Demonstranten waren angemeldet. 6500 kamen nach Polizeiangabe und waren vollkommen friedlich.
Das obwohl sie alle vermummt waren – sie trugen Sonnenbrillen und viele waren auch bewaffnet: Mit Regenschirmen!. Angeblich war in Frankfurt keine Styroporplatte, die am 1.Juni als Bewaffnung galt mehr erhältlich.

HartzIVer konnten sie sich gar nicht mehr leisten.

Der schwarze Block lief planlos umher

Braucht halt schon etwas Führung so ein Block!
Aber keine Polizei da wenn man sie braucht. Was war geschehen?

Ich schweife ein,
ins hessische Innenministerium. Die hektische Woche zwischen dem 1. und dem 8. Juni:“

Boris sitzt verzweifelt am Schreibtisch.
„Ich kriesch kaa Hilfskräfte aus den befreundeten Bundesländern. Die Schwabe machen mit dem restlichen Pfeffer Kasspatze „Samurai“, die Sachsen brennen mit dem Zeug das Unkraut weg weil da wieder mal so ein Aufmarsch mit Kameraden stattfinde soll, die Rheinland-Pfälzer fangen schon an für dem Fasching zu proben….

-vielleicht die Bayern?-

„Du Joachim, die Chaote wolle wieder mal die Stadt plattmache. Hast du ein paar hundert Leute für micht?“
„Nein Boris, vorerst nicht. Zuerst müssen die 7 Autos bezahlt werden, die am 1.Mai vorm Radisson Blue abgefackelt wurden.“
„Ei, horsch emal – wir bringen die Bereitschaftspolizei in den besten Mittelkassehotels unter und nicht in der Turnhalle wie ihr und das ist der Dank?“
„Was kann ich dafür, dass ihr zuviel Hotelkapazitäten habt und euer Esso-Tankwart Markus Frank auf diese Weise Wirtschaftsförderung für Frankfurt betreibt. Außerdem habe ich gehört, dass sich dort einschlägig bekannte Russen im Spa schrittfrisch machen bevor sie die Zar-Bar aufmischen. Anmachsprüche aus der Bravo und ein Schlagstock kommen halt bei den Frauen nicht so gut an wie ein aufgepimpter 600er Sauger und das dicke Teil am Handgelenk.“
„Du meinst die haben die Autos aus Frust selber angezündet?“
„Boris, jetzt ist es gut! Sollen deine Leute mal Bayern kommen. Vielleicht, ich habe da mal was gehört, gibt es nach der Wahl bei uns in Bayern eine Endlagersuche. Da können sie wieder mal was gutmachen. Richtig Einsatz zeigen. AUF WIEDERHÖREN!“

Boris beißt darauf genüsslich in die Tischkante und nimmt seine typische „Balls-of-Steel-Haltung“ ein.

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