Die Daten müssen weg

Das ist ja auch total verständlich. Überall Daten. Große, kleine, wichtige, unwichtige, bunte, schwarz-weiße, sortierte und unsortierte. Jede Menge. Dann gibt es noch Leute, die glauben wenn sie die Daten hätten und richtig sortierten könnten wären sie mächtig.
Allmachtsphantasien, die von einem Franken nur mit einem typischen „Allmächt“ beantwortet werden kann. Natürlich regt sich der typische IPhoner und Amazoniker über personalisierte Werbung auf.
„Die haben meine Daten!“
„Und?“
„Ich habe da ein vorgefertigtes Geburtstagsgeschenkschreiben an mein Kind mit Geschenkempfehlung per Email bekommen.“
„Die scheinen dir ja viel zuzutrauen, mental.“
„Das Geschenk war in meiner Auswahl!“
„World of Warcraft und Clearasil?“
„Die Schriften von Accra von Paulo Coelho“
„Na also – Trefferquote 98%“
„Dann habe ich noch ein schönes Tuch gekauft.“
„Im Netz?“
„Im Laden.“
„Und was haben die noch dazuempfohlen?“
„Sie haben es nett eingepackt.“

Ich liebe diese Datamining. Wer sich zu einer Grube macht muss sich nicht wundern wenn jemand schürft.

Ex un Hopp

Ich schweife ab.

Jetzt hat schon die dritte Speicherkarte meines Multifunktionstelefons den Geist aufgegeben. Alle Bilder futsch. Wieder einmal.
Ist ja auch nicht wichtig – kann ja wieder neue machen.

Übrigens: Hans-Magnus Enzensberger einmal den World-Delete-Day empfohlen bei dem alle überflüssigen Daten gelöscht werden und die Menschheit von diesem Wust befreit wird.
Ich habe das schon.

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