Das silberne Lorbeerblatt muss weg

Politiker werden gerne fotografiert. Gerne sowo wo sie ganz toll rauskommen. Das sind beispielsweise Ordensverleihungen. Ganz toll positiv macht noch etwas mit Sportlern. Junge knackige Leute machen artig den Hofknicks vor Gnauck und Vorgängern.

Lorbeerblatt, gar nicht so aussehend

Das silberne Lorbeerblatt ist die deutsche Ausgabe davon. Das bekommen dann richtige Sportler, beurlaubte Bundeswehrsoldaten, freigestellte Polizisten, monegassische Autorennfahrer, Kärntener Fußballkaiser, fiskal regermanisierte britische Tennisspieler, US-amerikanische Fußballtrainer, mittlerweile reuige – ehemals gänzlich ungedobte Radler und so weiter. Aber nur wenn sie ganz toll erfolgreich waren. Sonst bringt das ja nix für’s happy Photoshooting.
Somit ein echter Querschnitt multikultureller deutscher Sportlichkeit Chromoluxversion, teilweise gewollt fremdversteuernd.

Ich schweife ab.

Wenn mal keine Orden anstehen lassen sie sich gerne neben wichtigen Persönlichkeiten ablichten. Einer davon ist Uli Hoeneß. Der Bayern-München-Macher.
Wir sahen ihn schon in einer Reihe mit „Wer ko der ko!“ Franz Xaver Krenkl, Franz-Josef Strauss und auch dem em. Papst Ratzinger. Jeder wusste, die haben noch was am Laufen aber sind zu clever sich erwischen zu lassen. Auf Bayerisch: „A Hund ist er scho!“. Jetzt ist der Uli vom Hund zum Hundling degradiert. Das ist die absolute Höchstrafe. Die Juristen kehren den Rest zusammen.

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