Superposter müssen weg

So ist das mit dem Winter und der Zeit und den Zeitsprüngen und den Verputzern.

Stadthäutung, die Xte.

Immer im Winter gibt es Sonne, Palmen und braungebrannte Menschen im Sonderangebot. Eine Woche Bruzzelblondine in Dubai für 695,- und in früheren Zeiten feinköstliche Südfrüchte mit Caprifischern von Rudi Schuricke. Die Stadt häutet sich manchmal. Dann kommt sowas Spannendes zum Vorschein und schon hat Mensch wieder eine Grübelei: Wäre jetzt Dubai oder Orangen besser? Mensch wäre eine Woche im Warmen. Wenn Mensch heimkommt ist es immer noch so kalt und Mensch friert wie Hund. Wird gar krank. Geld weg & Krank verheißt somit das Superposter.
Feinköstliche Südfrüchte wurden an die Wand gemalt. Kalorien wärmen und frisch geschälte Agrumen duften bestens die Wohnung aus und unter den Fingernägeln brennt es leicht. Mensch könnte auch ins Café gehen. Ins gute Café. Eines wo noch Heiße Zitrone und Südweine auf der Karte zu finden sind. Ein Plüschcafé in dem Damen mit lilagefärben Betonfrisuren sitzen und Studenten grübeln. Eher wohlig wintervergnüglich das Altbackene.
Ich nehme dann die Südfrüchte. Die Verputzer können anrücken.

Achja, unter der Eckverkleidung der Hägen-Dazs-Eisdiele in der Fressgass steht „Schmidt nach Stammheim“ aber nicht weitersagen.

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