Der Borretsch muss weg

Pünktlich zu Gründonnerstag beginnt in Frankfurt die Saison für unser National- und mein Leibgericht: Die Frankfurter Grie Soß. Das ist auch sehr passend, den diese feine Speise ist bestens geeignet den nach einer Fastenzeit gebeutelten Menschen appetitmäßig wieder auf Vordermann zu bringen: Es ist so eine feine Speise, dass der Esser wieder Lust auf mehr bekommt. Beispielsweise am Ostersonntag noch ein gesottenes Pastorenstück dazu.

Nun der Versuch eines Rezeptes:
Kräuterpaket vom Gründealer des Vertrauens.
Hier sind schon die ersten Fallstricke versteckt: Die Kräuter müssen frisch sein und die Mischung muss stimmen.
Gerne wird auch über das Zuviel von Petersilie geschimpft. Das hat zwei Gründe: Erstens müssen alle Stiele entfernt werden, auch die an den Blattröschen und Zweitens mogeln die Gärtner zur Hauptsaison um die Ostern gerne Peterle aus Italien in die Packung und die ist wegen des früheren Vegetationsbeginns dort schon wesentlich intensiver vom Geschmack. Sie ist an dicken, stabilen Stängeln und den sehr kräftigen Blättern leicht zu erkennen. Von der italienischen kann ca. 1/3 anderweitig Verwendung finden.
Dann hat noch jeder Grie-Soß-Panscher sein Kräuterverhältnis. Mir ist meist zuwenig Kerbel im Päckchen. Bei Anderen ist es die Kresse oder Pimpernelle. Auch ändern sich Kräuter im Laufe der Saison etwas vom Geschmack. Ich für meinen Teil tausche im Spätsommer den Kerbel gegen französischen Estragon. Da muss man sich halt mal durchrühren.

Die Kräuter werden schweißtreibend und nicht zu fein gehackt. Wir wollen keine grüne Farbe essen.
Dann wird Saure Sahne, (Ein kleiner Becher und drei Esslöffel voll auf einen Pack Kräuter)
mit etwas Senf, (Hier gibt es nur einen: Coleman’s mustard. Senf nicht Pulver! Steht meist nicht beim Senf sondern bei englischen und amerikanischen Lebensmitteln beim Händler)
einem kleinen Spritzer Essig, (Hier steht meist Zitronensaft in anderen Rezepten aber der würde mit dem Sauerampfer in Konkurrenz treten)
Verzichten können wir auch auf die gerne erwähnte Zwiebel. (Dafür haben wir den Schnittlauch und wenn wir die Soße von Hand und nicht im Mixer rühren braucht es deren gelierende Wirkung nicht)
Dann kommen noch gekochte und gehackte Eier in das Ganze. (Ich gebe maximal zwei der M-Klasse oder eines der L-Klasse hinein. Mit mehr Eierei verliert es an geschmacklicher Frische)
Gut durchrühren.
Abgeschmeckt wir mit Salz und weißem Pfeffer.
Ziehen lassen.
Dazu gibt es neue Kartoffeln. Áuf die halben Eier kann man meines Erachtens verzichten. Lieber mehr Kartoffeln oder halt ein Pastorenstück.

Dat war es.
Mahlzeit

Ich schweife ab.

Pünktlich mit dem Beginn der “Grie-Soß-Saison” wurde der Borretsch vom Hessischen Rundfunk für Krebserregend erklärt.
Schon seltsam; immer Pünktlich zu einer Saison oder einem Termin posaunen die Lebensverächtlichmacher diese Horrormeldungen ins Land und finden hinreichend Abnehmer für ihr Geschwurbel. Giftige Weihnachtssterne, Würmer im Fisch, ausgebeutete Rosen, Nitrosamine am Grillgut….
Daraufhin schreit das gläubige Leutsvolk: “Wir werden alle sterben!” und boykottiert diese Güter für die nächsten vier Wochen – maximal. Bis die nächste Sau durch den Ort getrieben wird.
Es nervt!

So, liebe Leute vom Hessischen Rundfunk, hier noch was für nächsten sechs Jahre:

Kerbel enthält Estragol. Ebenso, klar, Estragon und Basilikum. Tomate, Basilikum, Mozzarella gehört somit auf den Index.
Schnittlauch gärt nach einem Tag. Das verursacht Meteorismus.
Kresse enthält Senfölglycoside. Das kann die Darmflora schädigen.
Sauerampfer enthält Oxalsäure. Das hemmt die Eisenaufnahme.
Pimpinelle enthält Gallussäure. Das ist der EU-Gefahrstoffverordnug als Reizend eingestuft.
Petersilie enthält Furocumarine. Die gelten als Krebserregend.

Und was sagt der Hesse dazu: Dumm Gebabbel.

Der Rhabarber muss weg

Eigentlich sind Autos ja nur Mittel zum Zweck, finanztechnisches Ärgernis oder Status. Meines erfüllt die ersten Aussagen vollkommen. Allerdings besaß ich auch schon ein Vehikel das alle drei Funktionen auf das Beste erfüllte: Einen 200/8 aus dem Haus Mercedes Benz, in Beige. Ein Auto das zu heutiger Zeit wieder voll im Trend wäre. Zwischen die Vordersitze passte mangels Handbremshebel ein Sixpack und Mitfahrer auf der Rücksitzbank bekamen bei Regenwetter ein Fußbad. Ein echter Wellnesstempel!
Nur konnte ich nachts nicht schlafen weil die Karre so laut rostete. Bei den neueren Modellen scheint der Rost durch eine Elektronik ersetzt worden zu sein.
Dafür herrscht Fortschritt beim Design. Die Designer beweisen Humor und die Chefs gewähren. Rücklichtmäßig. Bei den Vorgängermodellen wurde Status des Besitzers durch Leuchtdioden angezeigt. Je mehr Leuchtidioten backseits das Fahrzeug hatte desto höher war der Status. Ja, es ist immer gut viele Idioten hinter sich zu wissen.
Die 2014er gehen das schon diffiziler an die Sache. Sie haben ein nachtleuchtendes Arschgeweih. Je größer das Fluchtgemächt desto teurer der Status.

Ich schweife ab.

Die C-Klasse wirkt hintenrum schon etwas rhabarbrig. Aber wie heißt der alte Spruch: Schenkt dir der Chef einen Rhabarber mach einen Kuchen draus. Und zwar einen Gateau Moelleux. Der idiotensichere, ratzfatzweg, supersaftig Kuchen für alles Obstige.

Die Rhabarberversion:

600 Gramm Rhabarber waschen und schnippeln. Ja, nur waschen und schnippeln.
125 Gramm Zucker und
3 Eier schaumig rühren. Rühren heißt zwischen jedem neuen Ei arbeit die Küchenmaschine mal mindestens zwei Minuten.
100 Gramm weiche Butter einflöckchen lassen.
Vanille
Backpulver
und
200 Gramm Mehl* einrühren. Jawoll, insgesamt 6 Minuten nach den Eiern. Es ist ein Rührkuchen.
Dann kippen wir das Zeug in die Form.

und den Rhabarber drauf. Dann das Ganze nochmal durchrühren.
(Geht bei mir nicht anders weil blöde Küchenmaschine.)

und bei 180°C für 45 Minuten ins Rohr.
Sofort bepuderzuckern.

Glücklich sein!

*Mehl: Die Europaletten mit dem 405er lassen Sie links stehen und greifen zielsicher das 550er. Es lohnt sich.
(Der Kuchen wurde vor dem Foodporn restlos verzehrt. Sorry!)

Die Gaslaternen müssen weg

Auch ein Mann hat mal schwache Momente.
Ja, ich war mal drauf und dran bei den Grünen einzutreteten. Damals.

Und besuchte einen Parteiabend in einer Gemeinde im Spessart. Themenabend. Es musste eine Aktion bei. Schleunigst.
Der Vorstand, eine Matrone, gut Dreißig, männlich, hatte das Thema “Wir machen eine Streuobstwiese” gewählt. Als alter Tierfreundverticker war ich sofort auf dem Posten und wollte in meinem jugendlichen Leichtsinn mit Steinkauz, Grünspecht und Ringelnatter punkten. Ja, ein Thema nach meinem Herzen. Die Grünen der Hort meiner Seele. Sie verstehen mich. Ganz auf meiner Linie. Begeisterung unendlich.
Für ca. 30 Sekunden.
Dann sprach die unumgängliche Blonde mit dem dicken Hintern. Die Matrone bat sich Ruhe aus und erhoffte sich wohl noch ein spätes, aber vergebliches Glück. Die Blonde fand Buchsbäumchen ganz toll.
So wurde beschlossen eine Streuobstwiese mit Buchsbäumchen anzulegen wenn die Gemeinde ein Grundstück dafür zur Verfügung stellt und die Kosten übernimmt.
Von diesem Abend an beschloss ich die deutsche Parteienlandschaft mit dem gebotenen Realismus zu begleiten.
Und im Nachhinein betrachtet sind die Grünen im Gegensatz zu den Jungen Unionisten noch richtig goldig. Die JU-Leutchen haben so etwas Drolliges. Ich kann mich noch erinnern wie sich so ein Kind anschlich und wissend grinste. Er hielt es wohl für schlau, es sah aber recht debil aus. Es war vor der Bundestagswahl 2002 und er wollte mich vor den Gefahren des islamistischen Terrorismus im Kahlgrund warnen. Ich versprch sinngemäß: Wenn so ein Selbstmordattentäter mit seinem Sprengstoffauto ins örtliche Rathaus fährt werde ich mir Gedanken zu dem Thema machen.

Ich schweife ab.

Das Frankfurter Stadtregierung und dort natürlich die Grünen haben beschlossen die Gasbeleuchtung durch LED und Stromlampen zu ersetzen. Es ist sparsamer und die radioaktiven Glühstrümpfe müssen nicht ins Endlager. Außerdem sind die Masten morsch und können umfallen. Deswegen werden die historischen Masten aus den Jahren 1940-1960 mit anderer Ausstattung versorgt. Dann sind sie nicht mehr morsch. Dafür kann man auch mal 50 Millionen ausgeben und spart dann pro Jahr zwischen 140.000 und 3.1 Millionen ein.

Außerdem ist die Pferderennbahn pleite und muss sofort gegen ein Leistungszentrum des DFB ausgetauscht werden.
Die Rennbahnbetreiber wissen davon natürlich auch nichts.
Wir stellen fest: Matronen und BlondInnen gibt es überall. Nur regieren sollten sie nicht.

Pistorius muss weg

Keine Ahnung wer der Pistorius so ist und was er so macht. Aber er ist immer ganz dick in der Zeitung. Nun dick ist er eigentlich nicht, nur publizistisch. Er sieht eher so aus wie so ein Actionfilmopfer, das nach gefühlten 10 Sekunden tot im Staube liegt, vor der Enterprise geschupst wird oder in einer Barszene stumpfgesoffen die Bedienung anglotzt. Ich muss das mal lesen. Bestimmt ganz wichtig. Immer eine Seite voll.

Dann müsste ich mich auch noch über diesen Oligarchen aufregen der ins Gefängnis muss. War wohl nicht mehr systemkonform. Wenn der schön brav Steine kloppt und sich läutert kommt er bestimmt bald frei wie dieser Chodorkowski. Dann zieht er in die Schweiz und läßt seine Eltern behandeln.
Seltsamerweise haben diese Oligarchen immer einen Fußballclub und sind mit einfachsten Mitteln reich geworden. Der Abramovich mit einem Waggon voll Öl und der zu Inhaftierende mit Nürnberger Rostbratwürsteln. Ich möchte gar nicht wissen was da so drinnen ist.
Die, die das zu wissen vorgeben malen momentan in Frankfurt die Bürgersteige voll. Mann soll sich zur Entwöhnung Ekelfilme im Internet angucken. Wer sie durchhält ist dann Vegan. Geweiht.

Diese schrecklichen Linken, Atheisten, Komiker haben die Zeichen der Zeit erkannt und fälschen die Botschaft.

Irgendwann fälsche ich dann mal den Koran und stelle mich auf die Zeil. Als Salamist. Mit lauter tollen Rezepten. Das wird der Renner.

Ich schweife ab.

Bärlauchzeit. Oder das Grüne muss weg. Teil1.

Nun die einleitenden und mahnenden Worte: Die Bärlauchzeit ist sehr kurz. Sobald die Pflänzen Knospen schieben geht der feine Geschmack ins Derbe über. Und Bärlauch verträgt, wie Basilikum, keine Hitze. Also den ganzen Kram, wie Bärlauchbrot, Bratwurst, Nudeln einfach ignorieren.
Dann kommen auch noch die fingerzeigenden Keine-Ahnung-aber-erst-mal-quatschen-Hobby-Berufsgenossenschaftler und sagen: Die können mit den todbringenden Maiglöckchen verwechselt werden weil sie eine ähnlich hellgrüne Farbe haben. Nebbich! Das Maiglöckchenblatt ist matt und das von Allium ursium glänzend. Außerdem hält sich eine züchtige und auch eine unzüchtige Convallaria majalis zu dieser Zeit noch mit Erde bedeckt.

Bärlauchpesto mit Mandeln
Das Draufklickrezept kommt natürlich vom unbekannten Robert. Und das ist so gut wie es ist.

Diese Speise sieht dann nach zwei Tagen meist so aus:

Es ist noch genug im Garten. Geht ja schnell.

Anwälte müssen weg

Vorgestern hatte mein französisches Scheißauto wiedermal so einen Mitteilungsdrang. “Anomalie Bremse” erschall aus dem Mäusekino dazu noch ein ein rotes “Stop” auf dem Armaturenbrett. Ich hielt an und warf mich schützend in den Straßengraben. Es passierte nichts. Nach einer gefühlten Viertelstunde führte ich die Fahrt fort. Test: Bremsen – bremst. Test: Vollbremsung – bremst voll und schüttelt sich ABS-mäßig. So fuhr ich nach Hause.
Ein freundlicher Zeitgenosse klopfte während einer Ampelpause an die Scheibe und meinte, dass das Bremslicht nicht ginge. Klar, die Karre war so ziemlich die erste mit Bussystem und das war noch etwas rudimentär, auskunftstechnisch. Bei neueren Modellen süddeutscher Fertigung werden schon Laufmaschen in der Fußmatte moniert.

Ich schweife ab.

Zu den freiberuflichen Juristen:
Als Beispiel lasse ich zwei Beispiele parallel laufen. Es könnten beliebig viele sein. Der Ritus ist immer der Gleiche.
Fall 1: Sie haben während ihres Urlaubs in Burundi ein Huhn überfahren.
Fall 2: Sie haben beim Handel von Zeug 3,5/18,5/21,7/26,8 usw. an Steuern nicht bezahlt.

Sie haben ein entsprechendes Schreiben erhalten und betreten mit hochrotem Kopf eine Kanzlei.
Der Anwalt greift sich dieses überfliegt es und lässt sein Auge dezent auf der Unterschrift ruhen.
Dann spricht er wissend, sorgenvoll den Namens des Unterzeichners aus. Ob das nun Chief Mnungbo oder Staatsanwalt/Richter Müller ist – egal.
Das ist die Falle Nummer 1: Sie fühlen sicher. Begründung: Der/die kennt seine Leute.
Darauf erfolgt sofort das Rating: “Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung?”
Diese Frage beantworten sie grundsätzlich mit Nein.
Unterschreiben sie vorerst nichts.
Dann kommt Falle Nummer 2: Raffgierige Anwälte erzählen ihnen dann etwas von “Strategie” und so einem Kram. In dem Fall sollten sie das Lokal sofort fluchtartig verlassen. (Das Gleiche sollten sie auch tun wenn ihnen in der Metzgerei beim Bestellen ein Leberkäswecks ein “warmmachen” entgegen hallt.)
Ordentliche Anwälte beraten sie daraufhin. Geben Tipps oder setzen ein Musterschreiben auf. Diesen gegenüber können sie auch den Bluff mit der Rechtsschutzversicherung zurücknehmen.
In 95% aller Fälle kommt ein Vergleich heraus. So oder so.

Die Werbung muss weg II

Gestern war wieder mal ZEIT-Tag. Das bestens Reklame gefüllte Blatt hatte gestern wieder mal ein Kuvert zu bieten. Dieses Mal keines mit dem 99€ all incl. Türkeiurlaub. Nein, es gab einen Bettelbrief von Plan International.

Das ist mir ganz böse aufgestoßen. Sollen wir uns an Fotos versklaverter Mädchen erregen auf dass die Kassen gefüllt werden? Welcher Webefuzzi hat den so kranke Gedanken und welcher Verantwortliche läßt diese krude Masche zu?

Das Kuvert wurde, wie alle Beilagen, sofort der Altpapiertonne zugeführt.

Ich schweife um.

Weil das Anti-Putingekeife mittlerweile Nineeleven-Ausmaße annimmt habe mir erlaubt der Stimme Russlands einen Gastplatz in meinem Blogroll zu erlauben. Möge sich jeder seine Meinung bilden.

Der Mixer muss weg

Waren Sie kürzlich mal in der Hausgeräteabteilung eines Elektromarktes?
Es tut sich dort ein interessantes Bild auf. Es sind nicht mehr Herren, die ehrfurchtsvoll vor einer Kaffeemaschine stehen und deren Mund ein “Jura, 15 Bar” entfleucht während ein vorbeieilender Steve-Jobs-Klon verächtlich “Vollautomat” rotzt. Es sind die Damen, die verzweifelt vor den drei zur Auswahl stehenden Normal-Mixern die technischen Daten studieren.
“600 Watt, zuwenig!”
“10.500 Umdrehungen, ich brauche 12.000!”
Der mitgeführte Partner schaut unwissend ins Leere und zuckt mit den Schultern.

Ich kenne nur einen Mixerhersteller und dessen Youtubeschnipsel sehe ich mir gerne bei schlechter Laune an.

(Amy & Pink, PAH!)

Ich schweife ab.

Dem unwissenden Partner kann durch umfangreiche Recherchearbeit meinerseits geholfen werden. Es ist die Lösung für das Binkinihöschen 2014: Kohlehydrate sind fast kein Thema mehr, Nahrungsergänzungsmittel auch nicht mehr Es geht um die chlorophyllige Eliminierung von Rettungsringen und der Gesundheit im Besonderen durch die neue Wunderwaffe “Greensmoothies“.

Wie funktioniert das?

Ich möchte das mal so übersetzen: Wenn man früher abnehmen wollte aß man statt etwas Anständigem einen schönen grünen Salat, gerne auch mal mit Obst und noch lieber exotisch gewürzt. Das Ganze auf einem netten Teller. Dazu trank man zwei Gläser Leitungswasser (Das ist schließlich im Gegensatz zu dem Flaschenzeugs gütegeprüft und dazu noch billiger.) oder nahm ein Fläschen Perrier. Das hieß FDH und hat recht gut funktioniert.

Daraus entsteht heutzutage ein Greensmoothie. Das geht ganz einfach: Den kompletten Salat, ohne Teller, Werkzeug & Co. und die zwei Gläser Wasser werden in einen Mixer gekippt und dann bei 12.000 Umdrehungen 1:56 Minuten “aufgeschlossen”. Davon trinkt der Selbstkasteier statt des Salates mindestens einen halben Liter pro Tag und wird dann ganz gesund und schlank; wenn er/sie es der nötigen religiösen Hingabe hinunterwürgt.
(Das gleiche Prinzip verfolgt übrigens auch ein Gartenhäcksler: Durch das Aufschließen haben die Bakterien was zu tun und im Komposthaufen geht ganz schnell der Punk ab; sagt die Gartenhäckslerindustrie.)